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Inhalt

Prof. Christian Bühler im WDR-Interview

Prof. Bühler während des Interviews

In der „Aktuellen Stunde“ im WDR-Fernsehen stellte sich Prof. Dr. Christian Bühler von der Agentur Barrierefrei NRW am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) am 12.06.2012 Fragen zur Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen.

Aufgezeigt wurden konkrete Problemstellungen: Busfahrer nehmen Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer mitunter nicht mit; Mütter mit Kinderwagen dürfen nicht auf die Rolltreppe; ein Schüler muss täglich eineinhalb Stunden Fahrweg zu einem barrierefreien Gymnasium in einer anderen Stadt auf sich nehmen.
Wie barriereunfreundlich sind unsere Städte?

Ein Problem liege im Bestand, der nach früheren Maßstäben gebaut wurde und nicht barrierefrei sei, berichtete Prof. Bühler. Ein anderes großes Problem sei darüber hinaus häufig das fehlende Bewusstsein in der Gesellschaft. Generell sollte man die Bedarfe gegenüber den Verkehrsbetrieben, Behörden oder sonstigen Dienstleistern deutlich anzeigen und einfordern.

Einen Anspruch auf wohnortnahe inklusive Beschulung gebe es derzeit noch nicht. Hilfreich wäre es, wenn Städte in jedem Bezirk für jede Schulart zumindest eine barrierefreie Schule anbieten könnten. In Nordrhein-Westfalen habe das Thema einen hohen Stellenwert. Spannend sei die Frage, welche Aussagen der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung dazu treffen wird.

Schließlich ging es auch noch um die Frage, ob es eine Verpflichtung zum barrierefreien Umbau gibt und wer gegebenenfalls die Kosten dafür trägt. Prof. Bühler führte dazu aus, dass eine gesetzliche Verpflichtung zum Umbau nicht bestehe. Wenn aber ein Umbau vor-genommen werde, dann müsse Barrierefreiheit in den öffentlich zugänglichen Bereichen hergestellt werden. Die Kosten für den Umbau habe der Bauherr zu tragen.

Das vollständige Interview können Sie in der Mediathek des WDR ansehen.

Erstellt am 20.06.12