Unternavigation

Allgemeine Hinweise

Landesaktionsplan:

Logo der Landesinitiative NRW inklusiv
Landesaktionsplan „Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv“
- auch in Leichter Sprache -

Gelebte Inklusion:

Logo: Inklusionskataster NRW
Inklusion erfolgreich und gemeinsam umsetzen - Wege zum inklusiven Gemeinwesen

Info-Portal Barrierefreiheit:

Logo: informierbar
NRW InformierBar - Informationen zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen in NRW

Broschüre:

Abbildung der Broschüre Anforderungen an die Barrierefreiheit
Anforderungen an die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen - Kriterienkataloge

Projekt:

Logo: PIKSL
PIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

Barrierefreier ÖPNV in NRW

Bernhard Gossen stellte verschiedene Notrufsysteme für Menschen mit Behinderungen vor

Infoveranstaltung im FTB Volmarstein

Groß war die Resonanz auf die Einladung zur Informationsveranstaltung „Barrierefreier öffentlicher Personen-Nahverkehr in NRW“. Hierzu hatte die Agentur Barrierefrei NRW in das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein eingeladen. Rund 30 Mitarbeiter verschiedener Verkehrsbetriebe und Verwaltungen aus Nordrhein-Westfalen, Behindertenbeauftragte, Mitarbeiter des Fachbereichs aus verschiedenen Städten sowie Vertreter der Stiftung Volmarstein waren ihr gefolgt.

Ziel der Veranstaltung war, den Verkehrsunternehmen und Verwaltungen in NRW neue technische Entwicklungen vorzustellen, die die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Menschen berücksichtigen.

Vorgestellt wurden Technologien, die vor allem den Bedürfnissen sehbehinderter und hörgeschädigter Menschen Rechnung tragen. „Für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, wurden viele Barrieren bereits beseitigt, aber sehbehinderte und hörgeschädigte Menschen haben es noch sehr schwer, sich zu orientieren. Diese Schwachstelle wollen wir angehen. Vor allem möchten wir aber auch miteinander ins Gespräch kommen“, erläuterte Michael Schmidt vom FTB.

Weitere Schwerpunkte der Infoveranstaltung waren Notfall-Service und Informationssäulen für Menschen mit Behinderungen.

„Bei der Auswahl der Themen haben wir gezielt die Interessen der Verkehrsbetriebe berücksichtigt. Die einzelnen Beiträge einschließlich der Produktvorführungen sollten den Teilnehmern praktikable Lösungsansätze zur barrierefreien Gestaltung der Verkehrsinfrastruktur geben und bei der Umsetzung von anstehenden Vorhaben helfen“, so Janus Nedza, Leiter des Testzentrums im FTB.

Wegen der großen Nachfrage ist eine Folgeveranstaltung für den Herbst 2011 geplant. „Sie ist jetzt schon voll besetzt“, freut sich Michael Schmidt.

Was ist die Agentur Barrierefrei NRW?

Mit der Agentur Barrierefrei NRW will das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen helfen, Barrieren im Alltag behinderter Menschen abzubauen, wie es das nordrhein-westfälische Behindertengleichstellungsgesetz seit 2004 fordert. Das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein (ESV) leistet als Projektträger hierzu einen wichtigen Beitrag.

Die Agentur Barrierefrei NRW berät und unterstützt kostenlos sowohl Interessenverbände behinderter Menschen als auch die Dienststellen und Einrichtungen des Landes, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie kommunale Körperschaften. Ein wichtiges Anliegen ist die Sensibilisierung der kommunalen Einrichtungen dafür, dass sie die Bereiche Bauen und öffentlicher Verkehr barrierefrei gestalten. Die Mitarbeiter des FTB bieten unter anderem Workshops und Schulungen an und helfen, bürgerfreundliche, praktikable und kostengünstige Lösungen herbeizuführen. Schritt für Schritt sollen nicht nur bauliche Barrieren im öffentlichen Raum abgeschafft werden, sondern auch öffentlich gestaltete Lebensbereiche für alle zugänglich und nutzbar gemacht werden.

Erstellt am 30.06.11