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Inhalt

Inklusionskataster NRW legt neuen Bericht vor

Deckblatt des Berichtes zur 1. Projektphase des Inklusionskatasters NRW

Wie kann Inklusion funktionieren? Diese Frage versucht der Bericht zur 1. Projektphase des Inklusionskatasters NRW zu beantworten. Das Inklusionskataster NRW der Universität Siegen hat damit einen Bericht verfasst, in dem vor allem Verantwortliche inklusiver Projekte neue Impulse für ihre Arbeit finden können.

Um Interessierten einen umfassenden Überblick zu geben, enthält der Bericht Good Practice Beispiele, Reflexionsfragen und jede Menge Tipps. Die Good Practice Beispiele stellen inklusive Projekte vor, die bereits seit geraumer Zeit erfolgreich arbeiten. Die Reflexionsfragen sollen dazu anregen, sich kritisch mit dem eigenen Vorhaben auseinanderzusetzen. Die Tipps, die der Bericht enthält, hat das Inklusionskataster-Team auf zweierlei Weise bekommen. Zum einen stammen sie aus dem Austausch mit Verantwortlichen, deren Projekte sich bereits auf der Webseite des Inklusionskatasters befinden. Diese berichteten, was bei ihren Angeboten gut funktioniert hat und was nicht. Zum anderen haben die MitarbeiterInnen des Inklusionskatasters die Daten der inklusiven Projekte auf ihrer Webseite ausgewertet und dadurch herausgefunden, welche Probleme häufig auftreten und wie diese gelöst werden können. Diese Lösungsstrategien hat das Team in seinem Bericht in Form von Tipps und Checklisten aufbereitet, anhand derer sich neue Projekte leichter orientieren können. Darüber hinaus zeigt der Bericht auf, welche Hindernisse die Gesellschaft noch überwinden muss, bis in NRW wirklich alle Menschen immer und überall mitmachen können. Zum Beispiel stellt es für gehörlose Menschen ein Hindernis dar, wenn Redebeiträge bei öffentlichen Veranstaltungen nicht in die Gebärdensprache gedolmetscht werden. Ein Hindernis für Menschen mit Lernschwierigkeiten kann hingegen darin bestehen, dass es keine Informationen in leichter Sprache gibt, zum Beispiel in Bürgerbüros.

Der Bericht setzt sich darüber hinaus auch mit dem Begriff „Inklusion“ selbst auseinander. „Das Inklusionskataster NRW vertritt einen umfassenden und weitreichenden Inklusionsbegriff im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)“, sagt Albrecht Rohrmann, Professor für Sozialpädagogik an der Universität Siegen und Projektleiter des Inklusionskatasters NRW. „Inklusion bedeutet, dass alle Menschen, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung, die gleichen Rechte besitzen - unabhängig davon, welche Bedürfnisse jeder Einzelne hat. Alle Menschen sollen an allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben können und dabei helfen, die Gesellschaft so weiterzuentwickeln, dass die vorhandene Vielfalt stets berücksichtigt und gefördert wird“, sagt er. Dabei sollte die Gesellschaft von vorne herein die Interessen und Bedürfnisse aller berücksichtigen. Dies wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn beim Bau von Wohnungen direkt darauf geachtet würde, dass sie möglichst barrierefrei sind und Menschen mit Rollstuhl bei Fragen als ExpertInnen hinzugezogen würden.

Der ganze Bericht kann von der Internetseite des Inklusionskatasters NRW heruntergeladen werden.

Erstellt am 23.04.18