Unternavigation

Landesaktionsplan:

Logo der Landesinitiative NRW inklusiv Landesaktionsplan „Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv“
- auch in Leichter Sprache -

Gelebte Inklusion:

Logo: Inklusionskataster NRWInklusion erfolgreich und gemeinsam umsetzen - Wege zum inklusiven Gemeinwesen

Info-Portal Barrierefreiheit:

Logo: informierbarNRW InformierBar - Informationen zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen in NRW

Lösungen für Planer:

Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, Lösungsbeispiele für Planer und Berater, 1/2014; 3. überarbeitete Auflage

Projekt:

Logo: PIKSLPIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

Evangelische Stiftung Volmarstein würdigt ihr Forschungsinstitut beim Jahresempfang

Während der Podiumsdiskussion

„Der Mensch steht immer im Mittelpunkt des Wirkens in der Evangelischen Stiftung Volmarstein“, sagte Sabine Kelm-Schmidt, stellvertretende Landrätin des Ennepe-Ruhr-Kreises. Dafür dankte sie den Mitarbeitenden beim Jahresempfang am 27.4.2016, zu dem die Vorstände Jürgen Dittrich und Markus Bachmann Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Diakonie sowie leitende Mitarbeitende der Stiftung eingeladen hatten.

Im Mittelpunkt des Empfangs stand das Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB). Es feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. „Andere Träger haben nichts Vergleichbares. Wir bauen auf das FTB. In Sachen Verzahnung von Bereichen und Spezialisierung passt es bestens in unsere Strategie“, betonte Markus Bachmann. Institutsleiter Prof. Dr. Christian Bühler erzählte aus den Anfängen: „1991 hatten wir nichts außer einem leeren Haus, einer Idee und einem Bewilligungsbescheid. Dank motivierter Mitarbeiter und innovativer Ideen hat sich das FTB regional, national und international einen Namen gemacht.“

Bei einer Podiumsdiskussion würdigten Weggefährten die Arbeit des Instituts. Ulrich Kolb vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW erinnerte an die Stunde null: 1990 ging der Bewilligungsbescheid des Landes NRW über 5,5 Millionen Mark an die Orthopädischen Anstalten, wie die Stiftung damals noch hieß, über seinen Tisch. 1997 sei zum Beispiel einem 2,30 Meter großen Holländer geholfen worden, erzählte Wolfgang Tigges von der BAG Selbsthilfe. „Technische Hilfen sind im Alltag von behinderten Menschen nicht weg zu denken“, betonte Dirk Pfeiffer. Er weiß wovon er redet: Zu Hause und bei seiner Arbeit kann er dank vielfältiger Technik sein Leben möglichst selbstbestimmt gestalten. „Als Forschungsinstitut müssen wir sinnvolle, nützliche und wirtschaftlich tragfähige Anwendungen entwickeln“, so der stellvertretende Institutsleiter Dr. Helmut Heck. „In Zukunft werden wir durch angepassten Technikeinsatz gezielt auch die privaten, ehrenamtlichen und professionellen Dienstleister unterstützen, die hilfs- und pflegebedürftige Menschen betreuen.“ Als Glücksfall stellte Prof. Bühler den Vorsitzenden des Fördervereins vor: Hans Kaufmann, ehemals im Vorstand der Demag, sorgt für die Unterstützung aus der Region. „Als Förderverein wollen wir die Ziele des FTB ins Volk tragen, die Wirtschaft einbeziehen und Sponsoren finden“, sagte Kaufmann. Markus Bachmann machte deutlich, dass das FTB ein wichtiges Stück Volmarstein ist, auf das die Stiftung stolz ist. „In Zukunft wollen wir das Forschungsinstitut noch stärker in die Projekte unserer anderen Geschäftsbereiche einbinden“, so Markus Bachmann.

Pfarrer Jürgen Dittrich und Markus Bachmann ehrten Prof. Dr. Christian Bühler, Diplom-Informatiker Dirk Clemens und Dr. Helmut Heck als FTB-Mitarbeiter der ersten Stunde. Sie erhielten das Kronenkreuz in Gold und jeweils eine Urkunde vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Kronenkreuz ist das Dankzeichen der Diakonie.

Erstellt am 04.05.16