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Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, Lösungsbeispiele für Planer und Berater, 1/2014; 3. überarbeitete Auflage

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Logo: PIKSLPIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

Leichte Sprache in der öffentlichen Verwaltung

Nun möchten wir Ihnen einige Anstöße geben, welche Schritte nötig sind, um Leichte Sprache in der öffentlichen Verwaltung oder in anderen Einrichtungen umzusetzen.

Leichte Sprache umsetzen

1. Bewusstseinsbildung und Schulungen

  • Mitarbeitende für das Thema Leichte Sprache sensibilisieren.
  • Die eigenen Kommunikationsgewohnheiten wahrnehmen.

2. Analyse und Konzepte

  • Welche Textarten gibt es?
    → Broschüren, Internetseiten, Briefe, ...
  • Wie werden die Texte verbreitet?
    → als gedrucktes Dokument, per Post, im Internet, ...
  • Was ist über die Zielgruppe bekannt?
  • Bei welchen Texten gab es schon häufig Fragen oder Kommunikationsprobleme?
  • Gibt es schon Materialien in Leichter Sprache in der eigenen Organisation oder bei vergleichbaren Einrichtungen?

Ausrufezeichen

Leichte Sprache ist ein wichtiger Aspekt barrierefreier Kommunikation und ist daher auch in der „Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung 2.0“ (BITV 2.0) des Bundes gesetzlich verankert.

Eine Übersicht über den Stand der Gesetzgebung in den einzelnen Bundesländern finden sie auf den Internetseiten des Di-Ji Projekts.

3. Strategie entwickeln

  • Wer ist für Leichte Sprache zuständig?
  • Welche Texte werden von Mitarbeitenden selbst erstellt?
    • Austausch und Beratung ermöglichen.
    • Qualitätskriterien festlegen.
  • Für welche Texte wird ein Büro für Leichte Sprache beauftragt?

4. Erste Schritte

  • Zunächst wichtige, oft verwendete Texte übertragen.
  • Gute Beispiele sammeln.
  • Textbausteine zur Verfügung stellen.

5. Öffentlichkeitsarbeit

  • Über Leichte Sprache informieren.
  • Informationen in Leichter Sprache gezielt verbreiten.

Tipp: Menschen aus der Zielgruppe einbeziehen

Foto Prüfgruppe Leichte Sprache
© Evangelische Stiftung Volmarstein

Der Inhalt und die Darstellung eines Textes sollte immer der Zielgruppe angepasst sein. Für Leichte Sprache gilt diese Forderung ganz besonders.

Die Regeln vom Netzwerk Leichte Sprache sehen vor, dass die Texte von Menschen mit Lernschwierig-keiten geprüft werden müssen.

Versuchen Sie Menschen aus der Zielgruppe mit einzubeziehen, um herauszufinden, bei welchen Texten oder Informationen es Verständnisprobleme gibt. Testen Sie neu erstellte Texte oder Formulare auf Verständlichkeit.

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Letzte Aktualisierung am 14.04.15